NEUES AUS DEM SCHLOSS

Gabriele Hofer-Stelzhammer – MAS
Dir.-Stv.in Gabriele Hofer-Stelzhammer, Dipl.-Päd.in hat nebenberuflich von 2013-2016 den Universitätslehrgang „Erwachsenenbildung/Weiterbildung“ der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Erwachsenenbildung in St. Wolfgang absolviert und am 12. April 2016 erfolgreich abgeschlossen. Die wichtigsten Themen waren: Schlüsselfragen, Zielgruppen, Handlungsfelder und gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Erwachsenenbildung, Lernen und Lehren in der Erwachsenenbildung, Steuerung und Organisation in der Erwachsenenbildung. Ihre Masterarbeit mit 137 Seiten trägt den Titel „Erwachsenenbildung im Kontext der Zeit. Die Bedeutung der allgemeinen Erwachsenenbildung. Das Beispiel Bildungshaus Schloss Puchberg“. Mit diesem Universitätslehrgang hat Gabriele Hofer-Stelzhammer den akademischen Grad „Master of Advanced Studies (MAS)“ erlangt.
Wir gratulieren ihr sehr herzlich, sind beeindruckt von ihrer Leistung und freuen uns über ihr weiteres Engagement in unserem Bildungshaus. Schön, dass Gabriele seit Jänner 2006 bei uns ist.
Wilhelm Achleitner

† Dr. Richard Picker
Am 16. September 2015 ist Dr. Richard Picker im 83. Lebensjahr in Wien gestorben. In unserem Bildungshaus hat er über 30 Jahre lang 100 therapeutische und spirituelle Seminare gehalten. Die erste Eintragung im Kurskalender findet sich am 1. November 1974 „Die Chance, familiär zu leben. Ein Kommunikationstraining für Ehepaare“. Das letzte Seminar war am 24./25. Juni 2006 „Aufatmen der Seele. Heilsame Tage für Frauen und Männer“. Richard Picker hat damit vielen Menschen Hoffnung, Kraft und Zuversicht gegeben. Unzählige Stunden habe ich – meist noch lange nach dem Abendessen am Vorabend der Seminare – mit Richard Picker diskutiert. Ich habe einen sehr gebildeten, leidenschaftlichen, seelsorglichen und kirchlichen Mann erlebt, immer ganz auf der Höhe der Zeit. Eine Wunde blieb, dass er nach der Heirat 1970 das Priesteramt nicht mehr ausüben durfte. In der Parte steht „Verheirateter Priester & Psychotherapeut“. Diese Verbindung war sein besonderes Charisma. Über einen liebevollen Besuch von Kardinal Christoph Schönborn wenige Monate vor seinem Tod war er sehr erfreut, wie mir seine Frau erzählte.
Ich danke Richard Picker für alles, was er in Puchberg an Gutem gewirkt hat. Jetzt möge er bei Gott für immer selig und glücklich sein. Seiner Frau, seinen drei Töchtern und ihren Familien wünsche ich viel Kraft.
Wilhelm Achleitner

Neue Steinskulptur von Hubertus Mayr im Schlosshof
Begegnung, die begeistert!

Unter diesem Leitgedanken unseres Bildungshauses entstand im letzten dreiviertel Jahr durch den Steinkünstler Hubertus Mayr aus Pfarrkirchen eine Steinskulptur, die am Sonntag, 11. Oktober 2015 vor dem Schlosshof enthüllt und gesegnet wurde.

Mag. Hubert Mayr, Bildhauer im Spannungsfeld von Kunst und Religion, geb. 1948 in Pfarrkirchen bei Bad Hall, Landmaschinenschlosserlehre, Matura am „Francisco Josephinum“ für Landtechnik in Wieselburg, Theologiestudium in Wien, Univ. Ass. und religionspädagogische Lehrtätigkeit, zuletzt viele Jahre an der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz, ab 1985 erste Versuche an Steinen, erster Bildhauerkurs 2001 im Schloss Puchberg bei Lioba Leibl aus München, zahlreiche Aufträge und Ausstellungen, u.a. auch in Puchberg, gegenwärtig bis zum Nationalfeiertag im Botanischen Garten in Linz. Zudem erfreut er uns mit seiner musikalischen Begabung in vielen Gottesdiensten in unserer Kapelle.
Publikation: Hubertus Mayr, Faszination Skulptur, Linz 2013.
www.hubertusmayr.eu

Fortuna
Hoch auf der Fassade des Schlosses, auf dem Segmentbogengiebel, thront Fortuna, die römische Glücks- und Schicksalsgöttin, gefertigt um 1878. Nach über 135 Jahren war die Zinkgussfigur an vielen Stellen aufgerissen, schadhaft, durch Wassereintritt gefährlich beeinträchtigt. Die Figur wurde abgenommen und nach Wien in die Restaurierungswerkstätte von Mag.a Elisabeth Krebs gebracht, die u.a. auch die acht Quadrigen auf dem Parlament restauriert hat. Nach komplizierten Befestigungsarbeiten kehrte die restaurierte Göttin am
28. Oktober 2014 wieder nach Puchberg zurück. Hell strahlt sie nun wieder über dem Schloss.

 

Zum Tod von Dr. Lienhard Dinkhauser
Am 30. Juli 2014 ist Elisabeth Dinkhauser überraschend gestorben. Am 23. November 2014 ist Dr. Lienhard Dinkhauser ebenso plötzlich verstorben und seiner Frau gefolgt. Wir sind bestürzt und sehr traurig. Lienhard Dinkhauser hat jahrzehntelang, seit 1991, das Puchberger Kammermusikforum an vielen Abenden organisiert und mit viel Begeisterung durchgeführt.
Am 20. November 2013 hat er mir in einem Mail mitgeteilt, dass er „nach einer langen Bedenkzeit“ sich entschieden habe, „diese Klassik-Schiene ruhig zu stellen. Ich weiß nicht, ob es gescheit ist, wo doch der Spiegelsaal der schönste aller möglichen Konzertorte ist.“
Wir sind Lienhard Dinkhauser für sein musikalisches Engagement in Puchberg sehr dankbar. Wir haben ihn sehr gerne bei uns gesehen.
Wir denken an seine Kinder und wünschen ihm im Glauben Glückseligkeit!

 

Neue Lehrlinge
Nachdem Viktoria Pointl (Hotel- und Gastgewerbeassistentin), Christina Schedlberger (Köchin) und Dario Galovic (Koch) ihre Lehre erfolgreich abgeschlossen haben und Dario Galovic nach dem Präsenzdienst eine freigewordene Stelle als Koch bei uns einnehmen konnte, haben wir mit 1. September 2014 wieder drei Lehrlinge aufgenommen: Nadine Katzensteiner (Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin und zur Restaurantfachfrau – vier Jahre), Katharina Mühringer (Lehre zur Köchin) und Jana Zacherl (Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin). Wir freuen uns über sie und werden sie beruflich und persönlich unterstützen und begleiten.

 

Puchbergs gesunde Küche von der Oö. Landesregierung ausgezeichnet
Wir führen die Auszeichnung „GESUNDE KÜCHE“ der Abteilung Gesundheit des Amtes der Oö. Landesregierung.
Wir bieten gesundheitsbewusste Gerichte an:
• Unser Speisenangebot ist abwechslungsreich und ausgewogen.
• Gemüse / Salat / Obst sind täglich im Angebot vorhanden.
• Die Gerichte werden mit Vollkorngetreide(-produkten) aufgewertet.
• Die Verwendung von Pflanzenölen ist Standard.
• Auf die sparsame Verwendung von Fett und Zucker wird bei den Rezepturen geachtet.
• Regionale sowie saisonale Produkte werden bevorzugt eingesetzt. 

 

Besucherrekord
Nach 49.485 SeminarteilnehmerInnen im Jahr 2011 und 50.113 für 2012 sind im Vorjahr 2013 um 8% mehr Menschen, also 54.146, in unser Bildungshaus gekommen.Wir sind dankbar über diesen Zuspruch. Wir freuen uns, wenn Sie bei uns anregende, beglückende und begeisternde Stunden und lebendige Gemeinschaft erleben!

 

Unsere alten Bäume
Anlässlich der Erstellung eines Baumverzeichnissesim Schlosspark wurde festgestellt, dass eine Reihe von großen, alten Bäumen vom Brandkrustenpilzbefallen ist. Dieser Pilz vermindert innerhalb weniger Monate die Standfestigkeit und bringt die Bäumezum Umbrechen. Um den damit gegebenen Gefahren zuvorzukommen, mussten die vom Pilz befallenen Bäume leider gefällt werden. Die dadurch entstandenen Lücken sind sogleich wahrnehmbar und werdendurch Nachpflanzungen erst mit den Jahren wieder geschlossen. Wir mussten betrübt zur Kenntnis nehmen, dass auch Bäume schwer erkranken und sterben können.

 

Großbrand-Übung im Schloss Puchberg: Notfallseelsorge und Einsatzorganisationen trainierten für den Ernstfall
Wichtige Erkenntnisse und Erfahrungen für die Arbeit in komplexen Schadensereignissen brachte am Freitag, 15. November 2013, eine groß angelegte Übung im Bildungshaus Schloss Puchberg. Neben der Stadt Wels beteiligten sich das Bildungshaus Schloss Puchberg mit seinen MitarbeiterInnen, die Freiwillige Feuerwehr Wels, das Land Oberösterreich (Notfall-Call-Center), das Rote Kreuz Wels, das Stadtpolizeikommando Wels, das Landeskriminalamt und die Universitäten München und Innsbruck an der Katastrophenschutzübung. Auch eine 40köpfige ExpertInnengruppe der Krisenintervention und der Feuerwehr Luxemburg befand sich unter den TeilnehmerInnen.

 

60 Jahre Bildungshaus Schloss Puchberg - eine Schnittstelle zwischen Kirche und Gesellschaft

Seit 1953 arbeitet im Schloss Puchberg bei Wels das größte Bildungshaus der Diözese Linz. Rund 50.000 Menschen kommen jedes Jahr zu rund 1.600 Veranstaltungen in das Bildungshaus. Am 29. Juni 2013 feierte das Bildungshaus Schloss Puchberg mit über 300 Festgästen sein 60-jähriges Bestehen. Dazu lud das Bildungshaus zu Workshops von „Papst Franziskus und die Zukunft der Kirche“ bis zum „Tango Argentino“ und einem Festvortrag von Univ. Prof. Dr. Ansgar Kreutzer zum Thema: „Lockere Liaisons? Die Bindungskraft kirchlicher Erwachsenenbildung in der individualisierten Gesellschaft".
Geschichte des Bildungshauses

Der Baubeginn des Schlosses erfolgte im Jahr 1595. Nach etlichen Umbauten und Besitzerwechsel kam es 1952 in den Besitz der Diözese Linz und wurde zum Bildungshaus Schloss Puchberg. Die Anfangsjahre tragen die Handschrift von Karl Wild, dem ersten Rektor, und von Dr. Josef Gruber, dem ersten Direktor des Bildungshauses.

Als prägende Persönlichkeiten und bedeutsame Gestalter dürfen auch Eduard Ploier und Ernst Bräuer nicht unerwähnt bleiben. Ploier war ab 1961 Verwalter und in den jahren 1986 bis 1995 Direktor und Bräuer, der Rektor in den Jahren 1985 bis 2005. Seit 1995 ist Dr. Wilhem Achleitner mit seinem Team der Direktor des Hauses, seit 2005 Dr. Adi Trawöger Rektor des Bildungshauses.

Das Bildungshaus Schloss Puchberg widmet sich „den Themen, die Menschen beschäftigen“, sagt Direktor Achleitner. Die Angebote, Vorträge, Seminare und Fortbildungen bewegen sich im Bereich von Kultur, Gesellschaft und Kirche. „Wir bemühen uns um unsere Gäste. Sie sollen das Gefühl haben, dass Schloss Puchberg auch ihr Haus ist“, so der Direktor.

Seit 60 Jahren eine Einladung an die Menschen

In Puchberg wurden und werden bis heute gesellschafts- und kirchenpolitische Grundsatzdebatten geführt, die weit über die Diözese Linz hinaus wirken, betonte Diözesanbischof Dr. Ludwig Schwarz in seiner Festrede. „Puchberg ist ein Ort, wo das Denken und der Glaube von Menschen ständig eine fruchtbare Beziehung eingehen, wo der Glaube gestärkt und das Leben in seiner Fülle gesucht wird“, so der Bischof weiter.

Mit dem Bildungshaus Schloss Puchberg spreche die Diözese Linz seit 60 Jahren die Einladung an die Menschen aus: „Kommt, wir suchen und wollen eure Nähe, seid willkommen bei uns. Sie spricht aber auch die Einladung aus: Macht etwas aus eurem Leben, nützt eure Talente, nehmt Bildungsangebote wahr, euer Glaube braucht Vertiefung und Stärkung.“ Für Bischof Schwarz steht Puchberg für einen „umfassenden, aber auch vertieften kulturellen Auftrag, der uns Christinnen und Christen von unserem Glauben her fordert und inspiriert.“

Schloss Puchberg - eine Nahtstelle zwischen Kirche und Gesellschaft

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer betonte in seinen Grußworten die Bedeutung der Herzensbildung und der Persönlichkeitsentwicklung für das gute Leben in Oberösterreich. Puchberg leiste dazu seit Jahrzehnten wertvollste Beiträge.

Der Welser Bürgermeister Dr. Peter Koits machte auf die geistvolle Wirkung des Bildungshauses für Wels und weit darüber aufmerksam und gab seiner Freude Ausdruck, dieses Haus in seiner Stadt zu wissen. Neben Landesrätin Mag.a Doris Hummer, den Bischofsvikaren Willi Vieböck und Franz Haidinger, dem Caritasdirektor Franz Kehrer, der gesamten Leitung der Katholischen Aktion mit Bert Brandstetter, dem Rektor der Pädagogischen Hochschule war auch die designierte Provinzoberin der Kreuzschwestern Europa-Mitte, Sr. Gabriele Schachinger, zum Fest gekommen.

Mit Mag.a Catarina Lybeck entstand ein großer vielstimmiger Chor zum Fest.

In seinem Festvortrag wies Univ. Prof. Dr. Ansgar Kreutzer von der Katholisch-Theologischen Privatuniversität Linz auf die aktuelle Position des Bildungshauses als unverzichtbare Schnittstelle zwischen Kirche und Gesellschaft hin. Der moderne Mensch suche zeitlich begrenzte Veranstaltungsformate, in denen er sich freiwillig und selbstbestimmte auf die ihm wichtigen Themen einlässt. Daraus entstehen Netzwerke und im Fall des Bildungshauses eine „Puchberg-Community“.

Das Bildungshaus Schloss Puchberg leistet einen lebendigen Beitrag für eine dialogische Kirche und eine humane Gesellschaft in unserer freiheitsbewussten Kultur.

Mag.a Gabriele Eder-Cakl

 

Die kleine Theresa
Nach Noah 2009 und Maria Magdalena 2011 wurde Manuela und Florian Forstner (unserem Haustechniker) am 9. März 2013 mit 3,70kg/50cm Theresa geboren. Zu fünft wohnen sie nun im Schlossgebäude und erfreuen uns immer wieder, wenn sie uns im Haus besuchen.
Wir freuen uns über Theresa und wünschen ihr ein schönes, frohes Leben!

Wir freuen uns und sind dankbar!
Erstmals in der fast 60jährigen Geschichte unseres Bildungshauses konnten wir 2012 mehr als 50.000 Kursteilnahmen verzeichnen. 50.113 Personen sind zu 1.664 Veranstaltungen gekommen. Im Vergleich nahmen z.B. 1995 an 662 Veranstaltungen 25.557 Personen teil.
Mit den 4.500 KlientInnen dem bei uns eingemieteten Bewegungshaus mit Fußschule von Ulli Wurpes, den 4.000 BesucherInnen der Sonn- und Feiertagsgottesdienste in unserer Kapelle und den unzähligen Personen, die das Schloss besichtigen oder für Hochzeitsfotos aufsuchen, erhöht sich die Zahl auf fast 60.000. Damit sind wir zur Erwachsenenbildungseinrichtung mit den meisten BesucherInnen an einem Standort - in Österreich geworden.
Wir danken allen, die zu uns kommen, für Ihr Vertrauen!

41 Personen arbeiten gegenwärtig im Bildungshaus: 30 Frauen und 11 Männer, 22 ganztags, 14 in Teilzeit, 5 als Aushilfen. Das sind in Summe 30 Ganztagsposten [+ zwei Frauen in Karenz]. Ich danke unseren 41 MitarbeiterInnen aus fünf Ländern für Ihr Engagement und will sie alle namentlich nennen:
Unsere Zimmer- und Service-Damen: Aida Atic [Wirtschaftsleiterin], Katharina Bahr, Nermina Bajric, Marion Buchberger, Marianne Duftschmied, Cornelia Hetzel, Erika Hüttmeyer, Dragica Kajic, Renata Ljubicic, Elfriede Maier, Zdenka Mrvelj, Agatha Pirker, Maia Pirker, Elfriede Pölzlberger, Rosa Steiner, Ivanka Topic und unsere drei jungen Aushilfen: Nicole Widmann, Stefanie Friedl, Amina Redzic.
Unsere Leute in der Küche: Klaus Traxler [Küchenleiter], Paul Czifersky, Simone Dirisamer [in Karenz], Michaela Hintringer, Alexander Hofer, Katharina Huber, Christine Waldl, mit unseren Lehrlingen Christina Schedlberger und Dario Galovic.
Unsere Haustechniker: Florian Forstner [Haustechnikleiter], Christoph Lehner, Dietmar Baurnberger und Harald Sperer.
Unsere Rezeptionistinnen und Büro-Damen: Jutta Werler [Büroleiterin], Marina Galovic, Barbara Heindl, Sabine Knogler, Gabriele Spitzbart und Melanie Aufreiter, unser HGA-Lehrling.
Und unser Mesner Franz Ortner.
Danke im Namen des Leitungsteams mit Dir. Dr. Wilhelm Achleitner, Gabriele Hofer-Stelzhammer [Dir.Stv.in], Christine Mader und Adi Trawöger [Rektor].
 

Ein Abschied und ein Neuanfang
Ingrid Sadleder, die langjährige Küchenchefin, geht nach 40 Jahre Arbeit in Puchberg in Pension. Nur unterbrochen durch eine Karenz 1979-1982 nach der Geburt ihres Sohnes René war sie seit 16. Juli 1973 in unserem Haus.
Frau Sadleder, eine Mühlviertlerin aus Kaltenberg, hat die Küche und ihre MitarbeiterInnen vorzüglich geführt, die Ausbildung zur diätetisch geschulten Köchin und die Lehrlingsausbilderprüfung absolviert und seit 2002 sieben Lehrlinge ausgebildet. Sie hat die Ergänzung der bodenständigen Küche des damaligen bäuerlichen Volksbildungsheimes durch Menüs aus anderen Ländern hin zur vegetarischen und leichten Seminarküche des Bildungshauses mit wachsenden Anteilen an Bio-Nahrung mitgestaltet und die Erfordernisse des ISO-Qualitätsmanagements im Küchenbereich aktiv mitvollzogen.
Bestimmt und liebevoll war es ihr immer ein großes Anliegen, unsere Seminargäste zufrieden zu stellen. Reichlich Nahrung zuzubereiten war ihr entschiedenes Ziel. Keinesfalls sollte jemand Hungergefühle kennenlernen. Zu jeder gewünschten Diät war sie bereit und verlor auch an Tagen mit über 400 Mittagessen und einem großen Abendbuffet nicht die Nerven.
Zudem kannte sie Vorlieben von vielen unserer MitarbeiterInnen und reservierte z.B. für mich Knödel mit warmem Krautsalat oder das gefüllte Bio-Hendl. Dafür danke ich ihr persönlich.
Es ist diese zuvorkommende Aufmerksamkeit, die Frau Sadleder besonders auszeichnet. Glücklich, wer so eine Mitarbeiterin im Hause hat.
Bereits am 11. Dezember 2012 hat sie die Küchenleitung an ihren Nachfolger Klaus Traxler übergeben. Wir freuen uns über seine bereits wahrnehmbaren neuen Ideen und heißen Klaus Traxler bei uns herzlich willkommen!
Klaus Traxler ist 44 Jahre alt, lebt mit seiner Frau und dem dreijährigen Alexander in Taufkirchen an der Pram. Die Kochlehre hat er bei der Weißen Möwe in Wels absolviert, war anschließend als Souschef in Landeck/Tirol, als Küchenchef beim Häupl am Berg am Attersee, beim Dorfwirt in Pram und zuletzt Küchenleiter bei MAN in Steyr.
Wir wünschen Klaus Traxler viele gute Jahre bei uns und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit im Küchenteam.
Inge Sadleder wünschen wir viele gute Jahre mit neuen Aktivitäten und viel Gesundheit. Wir freuen uns darauf, sie in bedrängenden Zeiten um einige Stunden Mitwirkung in unserer Küche bitten zu können.

 

Auszeichnung für Dr. Wilhelm Achleitner
In ihrer Sitzung vom 25. Juni 2012 hat die Oberösterreichische Landesregierung Dir. Dr. Wilhelm Achleitner das Goldene Verdienstzeichen des Landes Oberösterreich verliehen.Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer hat ihm in Würdigung seines langjährigen verdienstvollen Wirkens als Leiter des Bildungshauses Schloss Puchberg und für die Erwachsenenbildung in Oberösterreich im Beisein seiner Familie diese hohe Auszeichnung überreicht.

 

Labyrinth im Schlosspark
In einem Labyrinth-Seminar mit Mag. Gernot Candolini aus Innsbruck Anfang Mai 2012 wurde im südlichen Teil des Schlossparks aus Holz ein Labyrinth gelegt, das dort bleiben wird. „Es gibt nur einen Weg. Er wechselt ständig die Richtung. Wer ihn geht, wird wiederholt nahe am Ziel vorbeigeführt. Nur über Umwege findet man zur Mitte. Er wenn alles gegangen ist, mündet der Weg ins Zentrum. Das Labyrinth ist eines der ältesten Kultursymbole der Menschheit.“
Wir laden Sie ein, das Labyrinth zu besuchen.

Besucherrekord 2011 - 53.000 Menschen im Bildungshaus
Das vergangene Jahr 2011 war das erfolgreichste Jahr in der fast 60jährigen Geschichte des Bildungshauses. 49.000 Personen (2.000 mehr als 2010) sind zu 1.600 Veranstaltungen und Seminaren (100 mehr als 2010) gekommen. Zusammen mit den TeilnehmerInnen an den Sonn- und Feiertagsgottesdiensten waren 53.000 Menschen im Bildungshaus. Der neue Leitsatz "Begegnung, die begeistert" hat sich vielfach verwirklicht. Die SeminarteilnehmerInnen schätzen das Ambiente, die offene Szene, die spirituelle Stimmung, das freundliche, zuvorkommende Personal und vor allem die Vielfalt und die Qualität des Angebots.