Vom Salzkammergut...

Ich bin in Oberweis, das gehört zur Gemeinde und Pfarre Laakirchen, geboren und aufgewachsen. Nach der Volks- und Hauptschule in Laakirchen besuchte ich die Handelsakademie in Gmunden, wo ich 1979 maturierte.

... über Linz/Rom
Anschließend trat ich ins Linzer Priesterseminar ein. Zwei Jahre studierte ich Theologie in Linz und anschließend fünf Jahre in Rom. 1985 wurde ich dort zum Priester geweiht.

..., das Petrinum
Nach jeweils einem Kaplansjahr in Gunskirchen und Bad Ischl war ich vier Jahre Spiritual und Religionslehrer am Kollegium Petrinum. Dann war ich für vier Jahre zum Doktoratsstudium in Innsbruck (Canisianum). Meine Arbeit aus dem Fach Dogmatik beschäftigte sich mit dem Thema Gewalt als Sünde. In diese Zeit fällt auch der Abschluss der religionspädagogischen Studienrichtung und eine Zusatzausbildung in Logotherapie.

..., das Priesterseminar, die KTU
Von 1996 bis 2003 war ich Spiritual im Linzer Priesterseminar und bis zum Sommer 2006 auch Lehrbeauftragter für Spiritualität an der Katholischen Privatuniversität in Linz.

...und Hofkirchen/Trattnach
2001 übernahm ich zusätzlich die Aufgabe des Pfarrmoderators von Hofkirchen an der Trattnach, ab 2003 war ich für drei Jahre in dieser Pfarre als Pfarradministrator tätig. Dazu kam die geistliche Begleitung von hauptamtlichen SeelsorgerInnen in der Diözese. Immer wieder übernahm ich auch gerne Einkehrtage oder Exerzitien.

...nach Puchberg!
Seit September 2006 bin ich Rektor im Bildungshaus Puchberg. Ein weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Verantwortung für die Ausbildung der Ständigen Diakone in der Diözese Linz.

Philosophie
Wenn ich nach meiner Zielvorstellung gefragt werde, dann ist dies für mich zunächst jene allgemein menschliche Grundregel: „Den anderen so annehmen wie er ist, und vom anderen immer größer denken, als er nach außen hin zeigt.“ Denn Leben kann nur dort reifen und gelingen, wo Menschen zu ihrem eigenen Leben und zu dem ihrer Mitmenschen ja sagen. Ich bin in meinem Leben immer wieder Menschen begegnet, die Vertrauen ich mich setzten, mir etwas zutrauten. Richtschnur und Tragfähigkeit erhält unser gegenseitiges Vertrauen aber wohl erst in der Erfahrung von Jesus geliebt, gewollt und angenommen zu sein. Dies kommt für mich sehr deutlich in jenem Satz zum Ausdruck, den ich bei meiner Priesterweihe als Primizspruch wählte: „Euer Leben ist mit Christus, verborgen in Gott“ (Kol 3,3). ER, Christus, sei unsere Mitte und unser Ziel, damit wir im Blick auf IHN jene Haltung der liebenden Aufmerksamkeit gewinnen, die uns das Geschenk der Nähe des verborgenen Gottes erfahren lässt.
Aus der Gewissheit, dass Jesus uns vorangeht und Halt ist, können wir miteinander unseren Weg gehen, uns selbst und einander in der Vielfalt unserer Talente und Charismen entdecken und so miteinander Kirche sein.

 

Kontakt: adolf.trawoeger@dioezese-linz.at